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Reise in den Urwald

An die 30 Paddel-Novizen machten sich bei herrlichem Sommerwetter auf der Schütt auf den Weg ins Abenteuer. Sie erkundeten den spannenden "Dschungelpfad", der sie durch grün überwucherte Seen, schmale Flussarme, die im Nichts zu enden schienen, sich aber plötzlich doch wieder öffneten und wieder zurück an den Ausgangspunkt führten. Unter kundiger Anleitung der Guides des Kanuvereins Leitha Auen schafften alle die Tour bravourös und waren doch nicht allzu geschafft. Obwohl ein knackiger Wind das Paddeln nicht leichter machte.

 

Gratulation für den Sieg im

 

Raba-Marathon

Bela Varga, unser ungarischer Freund und Guide auf den Gewässern der Schütt,  hat mit Katalin Hargitai, seiner Kanu-Partnerin aus Budapest, wieder einmal zugeschlagen. Sie haben auf der Raba (Raab) einen Marathon gewonnen.Mit unglaublichen 11,72 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

Man kann auf der Raba in Ungarn natürlich auch gemütlich fahren. Wer Lust auf einen Ausflug hat, der möge sich bei unserer Fahrtenreferentin Dr. Jacqueline Fedy melden. (siehe Links) 

 

Der ideale Einstieg

Die Leitha zwischen Gattendorf und Nickelsdorf ist die ideale Einsteigerstrecke. Etwa 13 Kilometer mit ein paar flotteren Stellen, aber ohne große Schwierigkeiten und obendrein in hübscher Landschaft. Vergangenen Sonntag machte eine Gruppe Paddelneulinge die Probe aufs Exempel und meisterte ihre "Jungfernfahrt" mit Bravour. Obwohl die Leitha durchaus schon Badetemperatur hat, kenterte keiner der Gäste des Kanuvereins.

Wer es nachmachen will: Beim  Kanuverein Leitha Auen melden.

Einstieg in Gattendorf bei der Eisenbahnbrücke. Erste Trockenübung am Land.

Kaffee-Pause auf der kleinen Leitha-Insel beim Zurndorfer Biotop. Bier gibt es erst im schattigen Garten des Dorfwirtes in Nickeldorf.

Zwei Kanus und eine Pferdekutsche

Oder: wie fühlt sich das an, 100 Meter vor dem Anlanden von der Gewalt der Strömung des Hochwassers auf der Szkigetköz besiegt zu werden. Und kurz vor dem Lagerplatz in Dunaremente auf die falsche Seite des Donauarmes getrieben zu werden.

Ehrlich - man ist froh dass der Kampf gegen das Hochwasser - zumindest für diesen einen Tag - vorbei ist. Noch dazu dort,  Wunder geschehen manchmal, wo eine leere Pferdekutsche auf dem Damm steht. Hoch sollen sie leben, die zwei Pferde der ungarischen Rasse Nonius, die ohne nervös zu werden die Kanu-Ungeheuer hinter sich duldeten.

Die zwei Kanadier waren jedenfalls schnell aufgeladen. Die erschöpften Paddler auch. Dann ging es die letzten 100 Meter mit zwei Pferdestärken zum Lagerplatz. Unsere ungarischen Partner haben den Ausstieg auf der richtigen Seite gegen die wirklich heftige Strömung dank ihrer Muckis und natürlich auch Technik geschafft. 

 

Man benötigt nicht immer eine Kutsche zum Kanutransport.

Das erste Bier ist rasch getrunken und die Zelte sind etwas weniger rasch aufgestellt. 

Da sucht einer Heringe an Land.

Zwiebel und Räucherspeck am frisch geschnitzten Spieß. Die Kraftnahrung für ungarische Outdoor-Spezialisten.

Das Lagerfeuer ist von unseren geschickten ungarischen Freunden bereits entfacht. Die ersten Spieße braten in der Hölle, Wein und Bier stehen reichlich auf den roh gezimmerten Tischen und Bänken. Das Fest kann beginnen.

Rückblick: Die Tour hatte am Samstag in Dunakiliti auf dem Vadviz-Camping-Platz verdächtig geruhsam begonnen. Bela Varga, unser Guide und Organisator, hatte für den Transport von Gepäck und Kanus über nur 300 Meter sogar Fahrzeuge organisiert. Wir mussten lediglich unsere Taschen ins Kanu schlichten und dann die Donau genießen.

26 bequeme Kilometer die Donau abwärts - aber dann ging es los. Harte Strömung bis zu einem Damm, denselben übertragen und dann weiter gegen die Strömung paddeln, knapp am Ufer entlang. Jede, aber wirklich jede, kleinste Gegenströmung musste ausgenutzt werden. Und immer wieder Portagen.  Gepäck ausladen, schleppen, Gepäck wieder einladen bis zum frühen Abend.

 

Jeder hatte so sein Pinkerl zu tragen oder das Kanu am Schnürl (ich weiß, das heißt Painter) durch Furten und über überschwemmte Straßen zu ziehen.

Am späten Nachmittag am Sonntag dann endlich anlanden auf dem Vadviz Campingplatz. Ein Bier, zwei Bier, wer zählt schon mit. Anerkennende Blicke von ungarischen Paddlern. Was, Ihr habt mit Bela eine Tour gemacht? Man muss wissen: Bela paddelt bei so jedem Kanu-Marathon mit, der in Ungarn und Umgebung veranstaltet wird. Auch wenn der Wettbewerb 175 km lang ist. Jetzt wissen wir das auch.

Wir sind jedenfalls an zwei Tagen insgesamt 62 km gepaddelt. 26 km stromabwärts und 36 km stromaufwärts. Das hat uns unser Guide Bela Varga, der die Tour mit einem GPS dokumentiert hat, einen Tag später mitgeteilt.